Geschichte
Vietnam blickt auf eine lange, traditionsreiche, aber auch von Armut und Krieg gezeichnete Geschichte zurück. Zunächst nur im Norden angesiedelt, drang die vietnamesische Bevölkerung nach und nach in Richtung Süden vor. Ab 1858 unter französischer Herrschaft, wurde im Jahre 1945 die Demokratische Republik Vietnam ausgerufen. Ein Jahr später erfuhr das Land durch einen militärischen Angriff Frankreichs eine Zweiteilung. Die USA nutzt 1964 diese Kluft, um Bodentruppen im Süden zu stationieren und den kommunistischen Norden anzugreifen. Erst 1973 schaffte das Pariser Abkommen eine Waffenstillstand und den Rückzug der USA. Erst mit der Kapitulation Saigons im Jahr 1975 schafften Nord- und Südvietnam die Vereinigung unter kommunistischer Führung. Schließlich wurde 1976 die Sozialistische Republik Vietnam ausgerufen.